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NSG Unter der Haardt

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Erstausweisung: 1977
Stadt: Bad Wildungen (Mandern)
MTB 4821
Schutzgrund: Zool, Orni
Größe: 32,46 ha

 


Lage und Besonderheiten

Das NSG "Unter der Haardt" setzt das NSG "Ederauen zwischen Bergheim und Wega" fort. Es erstreckt sich ab der Manderner Brücke flussabwärts bis zur Kreisgrenze bei Ungedanken und umfasst die Eder mit ehemaligen Kiesbaggerteichen am rechten und linken Ufer sowie Grünlandbereiche.

 

Besucherhinweis:

Der obere NSG-Bereich lässt sich gut von der Manderner Brücke aus einsehen. Auf dem linken Ufer führt ein Weg am Rande des NSG bis zur Landesstraße Wellen - Geismar. Ein nicht markierter Rundweg erschließt das Kiesgrubengebiet von der Straße aus.

 

 


 

 

Kurzübersicht Pflanzenwelt

- Bruch- und Silberweiden-Auenwald (u. a. Vorkommen von Gewöhnlichem Hopfen),

- Hainmieren-Schwarzerlen-Wald (mit Feuchte-/Nässezeigern in der Krautschicht: Rohr-Glanzgras, Sumpf-Schwertlilie, Blut-Weiderich, Gewöhnlicher Beinwell

- im Bereich der Ederbrücke Mandern autochthone Population der Schwarzpappel (hessenweit bedeutsamer Bestand)

Detaillierte Informationen zu den Vegetationseinheiten finden Sie in "Naturschutzgebiete in Hessen" Band 4 (Seiten 170-171).

 


Kurzübersicht Tier- und Vogelwelt

- in Stillgewässern: Erdkröte, "Grünfrosch", Teich-, Faden- und Bergmolch,

- nachgewiesene Reptilien: Wald- und Zauneidechse, Blindschleiche und Ringelnatter

- 20 Libellenarten nachgewiesen (drei Arten auf der Roten Liste Hessen als gefährdet eingestuft),

- 182 Schmetterlingsarten bisher nachgewiesen

- 88 Käferarten, davon sechs gefährdet,

- 31 ermittelte Brutvogelarten (u. a. Turteltaube, Kuckuck, Eisvogel, Teichhuhn, Dorngrasmücke, Neuntöter, Grauschnäpper, Nachtigall (5-7 Reviere)

Im Winter können unterhalb der Manderner Brücke regelmäßig Wasseramseln beobachtet werden.

 

Klicken Sie auf die Miniaturen, um sie zu vergrößern.

 

 

Genauere Informationen zu

Flora, Fauna und Insektenwelt

des NSG Unter der Haardt finden Sie

auf den Seiten 170 - 171 in:
„Naturschutzgebiete in Hessen“, Band 4:

Waldeck Frankenberg und Nationalpark Kellerwald-Edersee

 

 

 

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